InAktion Wünsdorf e.V.

Fragen rund um SOLA

 

1. Können sich auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden?

Die Altersgrenzen zwischen 10 bis 13 Jahren  (Besuch der 5.- 8. Klasse nach den Sommerferien) sind von uns bewusst so gewählt worden und sollen eingehalten werden, um Über- bzw. Unterforderung zu vermeiden.

2. Was muss ich als Teilnehmer mitbringen?

Mit den Anmeldeunterlagen wird dir eine Packliste zugeschickt. Du kannst sie aber auch schon vorher bei uns anfordern. Du brauchst auf jeden Fall einen guten Rucksack, feste Schuhe, Essgeschirr und Besteck, Isomatte und einen Schafsack. Die Zelte werden von uns gestellt.

3. Wann wird der Teilnehmerbeitrag gezahlt?

Wenn die Anmeldung bestätigt wird, erwarten wir eine Anzahlung von 40 Euro. Dann ist der Platz gesichert. Der Restbetrag wird später überwiesen. Der Zahlungstermin und die Kontoverbindung wird in den Unterlagen mitgeteilt.

4. Gibt es einen Teilnehmerrabatt?

Das zweite Kind einer Familie zahlt 85 Euro und ab dem dritten Kind beträgt der Teilnehmerbetrag 60 Euro.

5. Wann kommen die Unterlagen?

Etwa 4-6 Wochen vor Beginn des Lagers verschicken wir die Unterlagen mit Packliste, Wegbeschreibung, Einführung ins Thema und Kontoverbindung.

6. Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert?

Wir erwarten, dass du Hin- und Rückfahrt selbst organisierst. Bei der Bildung von Fahrgemeinschaften sind wir gern behilflich.

7. Wie viele Teilnehmer werden erwartet?

Wir erwarten auf dem Sommerlager von Wünsdorf ca. 150 Teilnehmer. Dazu kommen ca. 90 Mitarbeiter.

8. Sind Jungs und Mädchen dabei?

Klar! Jede Kleingruppe ist gemischt. Allerdings gibt es eigene Jungs- und Mädchenzelte sowie getrennte Toiletten und Waschräume.

9. Wie leben wir als TeilnehmerInnen?

Wir leben in Kleingruppen mit einer Größe von ca. 25 Teilnehmern plus 5-8 Mitarbeiter. Wir nennen diese Gruppe Familien. In jeder Familie gibt es 4 Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 8-10 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber. Dazu steht reichlich Material zur Verfügung.

Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche gekocht werden. Während des ganzen Lagers steht ein Topf mit einem Getränk zur freien Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen Lagerkiosk mit Süß-/Salzwaren.

Wecken ist in der Regel um 7.45 Uhr, Nachtruhe um 22.00 Uhr. Früheres Schlafengehen ist natürlich auch möglich. Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen sowie WCs.

10. Wie sieht das Tagesprogramm aus?

Wir bieten ein intensives Programm mit verschiedenartigen Elementen.

Ein paar Stichworte sind:

Spiel und Sport: Turnierwettkampf, Nachtgeländespiel, Hindernis-Parcour, Volleyballplatz,

Lagerromantik: Lagerfeuer, Nachtwache, Bauen mit Holz, Wasserschlacht, Singen, Nachtgeschichten,…

Geistliches Leben: Viel Singen, Morgenandacht mit Gespräch, Gebetszeiten, Abendpredigt und Mitarbeiter mit offenen Ohren.

Dann gibt es noch zwei Höhepunkte: Zum einen findet meistens eine 2-Tages-Tour statt. Mal zu Anfang der Woche, mal mittendrin. Mit Rucksack und Schlafsack ist man als Gruppe unterwegs, übernachtet unter freiem Himmel, löst Aufgaben, sucht den Weg oder wird verfolgt. Alles spielerisch im Thema und doch echt. Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der Bunte Abend gefeiert; dort ist Bombenstimmung beim Singen mit der Lager-Band; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung. Für viele ist die Gemeinschaft wichtiger als alles andere.

11. Wie viel Freizeit gibt es zwischendurch?

Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, selber auf Entdeckungstour zu gehen, zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen ist eine längere freie Zeit, auch nach dem Abendprogramm.

12. Muss ich als TeilnehmerIn an Gott glauben?

Nein. Auch wenn das SOLA eine christliche Freizeit ist, ist der Glaube an Gott nicht Voraussetzung für eine Teilnahme.

13. Wie werden Inhalte des Glaubens vermittelt?

Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand von vorbereiteten Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Dabei wird keiner zu etwas gezwungen, was er nicht will. Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen.

14. Was ist bei Krankheit?

Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern.

Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meistens löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir selbst Kontakt mit den Eltern auf.

15. Kann man auf dem Lager anrufen?

Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann. Manche Kinder wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es gar nicht gut (z.B. bei Heimweh). Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale o.ä. haben und ganz für dich da sein wollen. An die in den Unterlagen angegebene Lageradresse kann Post geschickt werden, die jeden Tag auf dem Lager verteilt wird.

16. Wie viele Lagerregeln gibt es?

Nicht viele, aber einige wichtige. Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen, Drogen und Handys. Auch legen wir Wert auf einen sauberen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Intimitäten. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen. Gewalt in jeglicher Form wird nicht toleriert.

17. Welche MitarbeiterInnen sind dabei?

In der Regel arbeiten wir mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit mit. Vor Beginn des Lagers gibt es diverse Schulungseinheiten für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe oder Seelsorge. Beim Kids-SOLA kann man ab 16 Jahren mitarbeiten, als TTCler bereits mit 14 und 15 Jahren (Plätze sind auf 20 reduziert).

18. Was sind Teeniehelfer?

Voraussetzung für die Mitarbeit als Teenihelfer ist das Mindestalter von 16 Jahren und eine erkennbare Reife in der Persönlichkeit (verantwortliches Handeln) und im Glauben (Bereitschaft, Gott zur Verfügung zu stehen).

19. Wie kann ich die SOLA-Arbeit unterstützen?

Durch persönliche Hilfe. Bis zuletzt werden Mitarbeiter als Betreuer gesucht. Aber auch im Küchen- oder Materialbereich gibt es manchmal noch freie Plätze. Das Alter ist dabei nicht entscheidend, sondern das Herz.

Durch materielle Hilfe. Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen: z.B. Marmelade, Feuerholz, Reinigungsmittel oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen, …

Durch geistliche Hilfe. Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen. Während des Lagers kann eine Postkarte sehr Mut machend sein, ein Anruf, ein Besuch.

Vielen Dank im Voraus